Funktionsweise

Unsere Technologie ermöglicht eine markierungsfreie, einzigartige, fälschungssichere und unsichtbare Identifikation von Bauteilen. Jedes Bauteil besitzt eine eindeutige Signatur, die wir in den folgenden Schritten für die Identifikation nutzen:
- Erfassung der Oberflächenstruktur: Mit einer Industriekamera wird eine hochauflösende Aufnahme der Oberflächenstruktur erstellt.
- Extraktion des digitalen Fingerabdrucks: Aus dieser Aufnahme wird der digitale Fingerabdruck gewonnen und mit allen Einträgen in einer Datenbank abgeglichen.
- Präziser Abgleich: Zunächst erfolgt eine Vorsortierung der Datenbankeinträge. Anschließend werden die Merkmale der digitalen Fingerabdrücke geometrisch verglichen. Die Anzahl positiver Übereinstimmungen bestimmt die Sicherheit der Identifikation des Bauteils.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Technologie & Funktionsweise
Wie funktioniert die Identifikation ohne Markierung?
Unsere Lösung nutzt die natürliche Mikrostruktur jeder Bauteiloberfläche. Über eine Messung der Oberfläche werden Merkmale im Frequenzbereich extrahiert. Das Muster ist ähnliches eines Fingerabdrucks und ermöglicht die eindeutige Wiedererkennung. Es ist kein Label, keine Gravur und keine Zusatzstoffe notwendig.
Was ist ein „digitaler Fingerabdruck“ eines Bauteils?
Dabei handelt es sich um ein Muster von Merkmalen im Frequenzbereich, die von der Mikrostruktur der Oberfläche extrahiert werden. Der digitale Fingerabdruck der Oberfläche ist absolut einzigartig und nicht reproduzierbar.
Ist die Technologie wissenschaftlich geprüft?
Ja. Die Methode wurde in mehreren Forschungsprojekten an der Leibniz Universität Hannover entwickelt und ist wissenschaftlich validiert und durch ein Patent geschützt.
Anwendung & Integration
Welche Bauteile können identifiziert werden?
Grundsätzlich sind alle Teile mit einer ausreichend strukturierten Oberfläche anwendbar. Dabei ist die Anwendung unabhängig von der Form, dem Material oder der Beschichtung.
Braucht es spezielle Kameras oder Hardware?
Es reicht eine Standard-Industriekamera und eine Belichtung, welche die Mikrostruktur hervorhebt. Kein spezielles Lesegerät, kein Lasermarkierer.
Wie schnell ist der Erkennungsprozess?
In der Regel innerhalb von Sekunden – ideal für automatisierte Produktionsprozesse.
Wie aufwendig ist die Integration in bestehende Systeme?
Sehr gering. Die Lösung ist plug-and-play-fähig und lässt sich über standardisierte Schnittstellen in bestehende IT/OT-Systeme integrieren.
Sicherheit & Zuverlässigkeit
Wie fälschungssicher ist das System?
Extrem sicher. Die für die Identifikation verwendete Oberflächenstruktur beruht auf stochastischen Einflussfaktoren und kann nicht manipuliert oder kopiert werden. Das macht die Technologie ideal für sicherheitskritische Anwendungen.
Funktioniert die Identifikation auch bei Verschleiß oder Beschädigung?
Ja, selbst bei gealterten oder leicht beschädigten Oberflächen bleibt die Identifikation in vielen Fällen zuverlässig möglich.
Nutzung & Testphase
Können wir die Lösung an unseren eigenen Bauteilen testen?
Ja. Senden Sie uns Muster zu. Wir testen unsere Lösung unverbindlich und individuell.
Wie läuft ein Pilotprojekt ab?
Sie senden uns zehn Musterbauteile zu, die wir auf ihre Eignung für unsere Identifikationstechnologie prüfen.
Gerne können Sie uns dabei bereits Informationen zu Ihrer Anwendung oder vorhandenen Kamerasystemen zur Verfügung stellen.
Nach der Analyse erhalten Sie von uns eine Rückmeldung zur Erkennungszuverlässigkeit.
Auf Wunsch stellen wir Ihnen zusätzlich:
– eine Abschätzung zum Implementierungsaufwand oder
– einen Demonstrator zur Veranschaulichung Ihrer konkreten Anwendung bereit.
